Von der Kita in die Grundschule - ein Meilenstein

Übergang Kita - Grundschule

Der Wechsel von der Kinder­tages­einrichtung in die Grundschule ist für Kinder ein Meilenstein in ihrer Bildungs­biographie. Dieses Jahr findet dieser Übergang wieder unter besonderen Bedingungen statt.

Regenbogen mit Malkreide

Die Zusammenarbeit von Kita und Grundschule unterliegt durch Corona einer großen Herausforderung. Viele entwickelte Konzepte, Projekte und Rituale im letzten Jahr der zukünftigen Schulkinder konnten und können nicht umgesetzt werden. 

Zahlreiche Akteur*innen haben sich kreative Alternativen für eine corona-konforme Gestaltung des Übergangs von der Kindertageseinrichtung in die Grundschule überlegt. Diese Ideen und Anregungen werden hier sichtbar gemacht und geben Impulse für Austausch und Vernetzung.


Icon Übergang Kita Grundschule
Kurze Wege
Kontakt

Landeshauptstadt Kiel
Dezernat für Bildung, Jugend, Kultur und Kreative Stadt
Referat Bildungsmanagement
Fleethörn 9, 24103 Kiel

Sina Bremer

Koordinatorin Übergang Kita-Grundschule
 
0431 901-2618


Ideen & Anregungen von und für Kitas

Kinder erlernen in ihrer gesamten Kitazeit ganzheitlich viele Kompetenzen und Fähigkeiten, die sie auch für den Übergang in die Grundschule stärken. Im letzten Jahr in der Kindertageseinrichtung wird die Zusammenarbeit mit den Grundschulen intensiviert. 

Es finden gemeinsame Projekte und Aktionen sowie ein verstärkter Austausch statt. Durch die momentanen Bedingungen unter Corona fallen jedoch Schulbesuche, Elternabende, gezielte Vorschularbeit etc. größtenteils weg. 

Hier sind kreative Alternativen gefragt, um den Kindern trotz alledem einen gelungenen Übergang von der einen zur anderen Bildungseinrichtung zu ermöglichen.

In den Kitas wird ein Gespräch mit den zukünftigen Schulkindern zum Thema Einschulung und Schule angeregt und die Fragen der Kinder gesammelt. Eine Lehrkraft aus der zuständigen Grundschule beantwortet in einem Video die Fragen der Kinder. Grundschulen, die mit einer Vielzahl an Kindertageseinrichtungen kooperieren, sammeln die Fragen der Kinder von allen Kitas im Einzugsgebiet und lassen diesen das Video mit den Antworten zukommen.

Alternativ kann ein digitales Treffen der zukünftigen Schulkinder mit einer ersten Klasse oder einer Lehrkraft organisiert werden.

Es wird ein „meet and greet“ zur ersten Kontaktaufnahme der Vorschulkinder mit ihrer zukünftigen Lehrkraft am Schultor/Fenster vereinbart werden. So haben die Kinder schon einmal ein Gesicht vor Augen und einen ersten Eindruck von ihrem*r Lehrer*in. 

Diese und weitere Informationen finden Sie auf der Website des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Die Pausen sind für die Kinder ein wichtiger Bestandteil im zukünftigen Schulalltag. Um bei ausfallenden Schulbesuchen einen Eindruck von diesem Teil des Schulalltags zu bekommen, bietet sich mit den zukünftigen Schulkindern ein Spaziergang zur Schule an, um dort einmal eine Pause vom Zaun/Gehweg aus zu erleben. Angeregt durch diese Eindrücke entstehen auf dem Rückweg zur Kita mit Sicherheit Gespräche und Fragen der Kinder zu diesem Erlebnis.

Zeichnen / Basteln zum Thema Schule: 

  • Wie stellst du dir deine Schule vor? 
  • Wie könnte dein Klassenzimmer aussehen? Was ist da drin? 
  • Wie soll dein*e Lehrer*in sein?
  • Wie soll deine Schultüte aussehen? Was ist da drin?
  • Wie soll dein Schulranzen aussehen? 

Aus den Kunstwerken der Kinder erstellen die Erzieher*innen ein großes Wandbild und kommen darüber mit den Kindern ins Gespräch. Die Kinder sehen welche Vorstellungen zu Schule ihre Freund*innen haben und ein Wir-Gefühl kann sich einstellen.

Diese und weitere Informationen finden Sie in der Ideensammlung des Projektes Gesund von der Kita in die Grundschule 

Bei manchen Eltern entsteht durch die coronabedingten Einschränkungen der Vorschularbeit in den Kindertageseinrichtungen der Eindruck, sie müssten dies mit ihren Kindern zu Hause mit Vorschulheften etc. auffangen. Auf der anderen Seite gibt es Eltern, die Anregungen für die alltägliche Förderung ihres Kindes gut nutzen könnten.

Ein Informationszettel für Eltern mit einfachen Ideen, wie die Basiskompetenzen der Kinder integriert in den ganz normalen Alltag gestärkt werden können, kann hier Unterstützung bieten. Zum Beispiel lernen Kinder beim Tischdecken Verantwortung zu übernehmen, selbstständig Aufgaben zu bewältigen und das Zählen und Zuordnen von Dingen zu lernen.

Diese und weitere Informationen finden Sie auf der Website des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Patenmodelle für die neuen Erstklässler*innen sind in der Grundschule weit verbreitet. Aber warum nicht schon im letzten Jahr in der Kindertageseinrichtung damit anfangen? Es werden Patenschaften zwischen den zukünftigen Schulkindern und den Schüler*innen der 4. Klasse etabliert und Zaungespräche/ digitales Treffen/Telefonat ermöglicht. Dies ist auch ohne Corona eine bewährte Methode und bietet sich zum Kennenlernen der Schule unter den momentanen Bedingungen besonders gut an. 

Diese und weitere Informationen finden Sie in der Handreichung zu Bildungsübergängen der Transferagentur Mitteldeutschland

Der Abschied von der Zeit in der Kindertageseinrichtung ist für die Kinder ein wichtiger Schritt in der Übergangsgestaltung. Sollte aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehen eine Abschiedsfeier im größeren Rahmen nicht möglich sein, können die zukünftigen Schulkinder einzeln mit ihrer Familien zum Verabschieden in den Kita-Garten kommen und eine Schultüte vom Baum pflücken. 

Diese und weitere Informationen finden Sie in der Ideensammlung des Projektes Gesund von der Kita in die Grundschule

Kind baut Duplo


Ideen & Anregungen von und für Schulen

Bei der Mehrheit der Vorschulkinder ist die Vorfreude auf ihre Einschulung groß und sie können es kaum erwarten, dass es endlich los geht. Dieses Jahr fallen für die zukünftigen Schulkinder viele beliebte Rituale und Aktionen der Grundschulen in der Zeit vor ihrem Schulstart weg.

Hier finden Sie ein paar Ideen und Anregungen von und für Schulen, wie der Übergang für die zukünftigen Schulkinder trotz Coronaauflagen gestaltet werden kann.  
   

Es werden gemeinsam mit den Schulkindern der ersten Klassen Videos aus dem Schulalltag für die Vorschulkinder erstellt.  Es kann den zukünftigen Schulkindern Sicherheit geben, wenn sie das Gefühl haben, die Schule als Ort schon zu kennen und auch einen Eindruck von der praktischen Unterrichtssituation zu haben. Als Unterstützung für die Umsetzung könnten Referendar*innen oder Student*innen eingebunden werden. 

Diese und weitere Informationen finden Sie in der Handreichung des Instituts für Frühpädagogik zu Bildung, Erziehung und Betreuung in Zeiten von Corona

Ein persönlicher Brief an die Vorschulkinder von der zukünftigen Lehrkraft, kann für die Kinder die Botschaft enthalten: „Wir freuen uns auf dich“. 

Diese und weitere Informationen finden Sie auf der Website des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Die oder der Klassenlehrer*in sendet an die zukünftigen Schüler*innen ein Bild von sich, verbunden mit der Aufforderung, ebenfalls ein Bild von sich zu malen und zu schicken. 

Die Zusendung von Informationen zur zukünftigen Klasse, gegebenenfalls Zusenden eines Namensschildes oder ähnliches bietet Identifikationsmöglichkeiten und stärkt das Wir-Gefühl. 

Diese und weitere Informationen finden Sie auf der Website des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen.

In den Kitas wird ein Gespräch mit den zukünftigen Schulkindern zum Thema Einschulung und Schule angeregt und die Fragen der Kinder gesammelt. Eine Lehrkraft aus der zuständigen Grundschule beantwortet in einem Video die Fragen der Kinder. Grundschulen, die mit einer Vielzahl an Kindertageseinrichtungen kooperieren, sammeln die Fragen der Kinder von allen Kitas im Einzugsgebiet und lassen diesen das Video mit den Antworten zukommen.

Alternativ kann ein digitales Treffen der zukünftigen Schulkinder mit einer ersten Klasse oder einer Lehrkraft organisiert werden.

Es wird ein „meet and greet“ zur ersten Kontaktaufnahme der Vorschulkinder mit ihrer zukünftigen Lehrkraft am Schultor/Fenster vereinbart. So haben die Kinder schon einmal ein Gesicht vor Augen und einen ersten Eindruck von ihrer Lehrerin oder Lehrer.

Diese und weitere Informationen finden Sie auf der Website des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Patenmodelle für die neuen Erstklässler*innen sind in der Grundschule weit verbreitet. Aber warum nicht schon im letzten Jahr in der Kindertageseinrichtung damit anfangen? Es werden Patenschaften zwischen den zukünftigen Schulkindern und den Schüler*innen der 4. Klasse etabliert und Zaungespräche/ digitales Treffen/Telefonat ermöglicht. Dies ist auch ohne Corona eine bewährte Methode, bietet sich zum Kennenlernen der Schule unter den momentanen Bedingungen besonders gut an.

Diese und weitere Informationen finden Sie in der Handreichung zu Bildungsübergängen der Transferagentur Mitteldeutschland.

Die Patenmodelle für die neuen Grundschüler*innen lassen sich ebenfalls auf die Eltern der zukünftigen Schulkinder übertragen. Es werden Paten bei den Eltern der Schulkinder für die zukünftigen Schulkind-Eltern gesucht und Zaungespräche / digitale Treffen / Telefonate ermöglicht.

Beispielsweise zeigt die Studien von Griebel et al. (2013), dass Eltern von zukünftigen Schulkindern es als sehr hilfreich empfanden, sich mit Eltern, die bereits ein Schulkind haben, austauschen zu können.

Besonders posititv wurde dies von Eltern mit Migrationshintergrund bewertet, die das deutsche Schulsystem noch nicht gut kannten beziehungsweise nicht selbst besucht haben. Als besonders vorteilhaft wurde gesehen, wenn ein Austausch mit Eltern der eigenen Muttersprache ermöglicht wurde.

Diese und weitere Informationen finden Sie im Artikel zu Partizipation im Übergangsmanagement von Griebel et al. (2013) in der Zeitschrift BIldungsforschung.

Schulmaterial


Ideen & Anregungen für Eltern

Der Übergang von der Kita in die Grundschule ist für die Kinder ein aufregender großer Schritt in ihrer Bildungsbiographie. 

Auch in Zeiten von Corona sollen die Kinder bei diesem Übergang bestmöglich unterstützt werden. Daher hat das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren den Kita-Perspektivplan für Schleswig-Holstein zum 1. Mai 2021 so angepasst, dass in der Stufe "eingeschränkter Regelbetrieb" auch die Vorschulkinder in den Kindertageseinrichtungen betreut werden können. 

Aber nicht nur für die Kinder, auch für Sie als Eltern bedeutet dieser Wechsel viele Veränderungen, Eindrücke und die neue Identitätsfindung als Eltern eines Schulkindes. Durch die coronabedingten Einschränkungen wird dieser Wechsel von der Kindertageseinrichtung zur Grundschule nochmals erschwert. Hier finden Sie Ideen und Anregungen, wie Sie gemeinsam mit ihrem Kind diesen Übergangs in Zeiten von Corona gestalten können. 
 

Sie erkunden gemeinsam mit Ihrem Vorschulkind einmal pro Woche den zukünftigen Schulweg. Dabei hat Ihr Kind die Möglichkeit über seine Erwartungen an die Schule zu sprechen und mögliche Sorgen zu äußern. Sie können von Erinnerungen aus ihrer Schulzeit erzählen. Es kann auch einmal ein befreundetes Vorschulkind mitkommen, das den gleichen Schulweg haben wird.

Diese und weitere Informationen finden Sie in der Handreichung des Instituts für Frühpädagogik zu Bildung, Erziehung und Betreuung in Zeiten von Corona

Der Kreis Schleswig-Flensburg hat in dem internationalem Filmprojekt "voll abgeDREHt" anschauliche Videos zu den verschiedenen Stationen des deutschen Bildungssystems (z.B. Grundschule) erarbeitet.

Die Videos sind in mehreren Sprachen verfügbar und informieren leicht verständlich über das deutsche Bildungssystem.

Die Videos und weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Kreises Schleswig-Flensburg.

Durch die momentanen Bedingungen unter Corona sind die Kitas und Grundschulen deutlich in ihrer Vorschularbeit, gemeinsamen Projekten und Aktionen eingeschränkt. 

Doch nicht nur das letzte Jahr in der Kindertageseinrichtung ist für die Vorschulkinder entscheidend, sondern Kinder erlernen in ihrer gesamten Kitazeit ganzheitlich viele Kompetenzen und Fähigkeiten, die sie auch für den Übergang in die Grundschule stärken. 

Diese Kompetenzen und Fähigkeiten Ihres Kindes können Sie auch zu Hause in Ihren ganz normalen Alltag unterstützenZum Beispiel lernen Kinder beim Tischdecken Verantwortung zu übernehmen, selbstständig Aufgaben zu bewältigen und das Zählen und Zuordnen von Dingen. 

Beim gemeinsamen Spielen von Gesellschaftsspielen wie "UNO" oder "Kniffel" erfährt Ihr Kind spielerisch die Gültigkeit von Regeln, entwickelt Ausdauer und durchlebt in den einzelnen Spielphasen unterschiedliche Gefühle.

Diese und weitere Ideen finden Sie im Elternratgeber "Fit für die Schule - Ideen und Tipps für den Alltag" des Landkreises Mühldorf a. Inn

Eltern, Geschwister oder andere Verwandte schauen, falls vorhanden, mit den Kindern Bilder der eigenen Einschulung an: 

  •  Welche schönen Erinnerungen hat das Familienmitglied an die eigene Schulzeit?
  •  Woran erinnert sie*er sich gern? 
  •  Wie war ihr*sein erster Schultag? 
  •  Was hat ihr*ihm in der Schule am meisten Spaß gemacht? <

Diese und weitere Informationen finden Sie in der Ideensammlung des Projektes Gesund von der Kita in die Grundschule.

Ein Maßband kann einen Countdown bis zum ersten Schultag verbildlichen. Hier wird jeden Tag ab 100 Tagen rückwärts gezählt und ein Zentimeter vom Maßband abgeschnitten (oder individuellen Countdown zum Beispiel zum Abreißen). 

Diese und weitere Informationen finden Sie in der Ideensammlung des Projektes Gesund von der Kita in die Grundschule.

Der Abschied von der Zeit in der Kindertageseinrichtung ist für die Kinder ein wichtiger Schritt in der Übergangsgestaltung. Sollte aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens eine Verabschiedungsfeier im größeren Rahmen nicht möglich sein, können Sie als Eltern gemeinsam mit Ihrem Kind einen Abschied gestalten. 

Zum Beispiel hält ein Foto Ihres Vorschulkindes vor der Kita etc. diesen Abschied von der Kitazeit fest. Gemeinsam mit ihrem Kind können Sie diese prägende Zeit im Gespräch nochmal Revue passieren lassen. 

Diese und weitere Informationen finden Sie in der Ideensammlung des Projektes Gesund von der Kita in die Grundschule.

 


Ansprechpartner*innen vor Ort

Für den Übergang von der Kita zur Grundschule gibt es neben den Kindertageseinrichtungen und Grundschulen noch weitere Ansprechpartner*innen und Anlaufstellen in Kiel vor Ort, bei denen Sie zu verschiedenen Fragen und Bedarfen Unterstützung bekommen.
 

In der Schuleingangsuntersuchung des Kinder- und Jugendärztlichen Dienstes wird festgestellt, ob ein Kind den Anforderungen des Schulalltags körperlich und seelisch gewachsen ist, welche Unterstützungsbedarfe vorhanden sind und wo zum Beispiel in der Schule Hilfen benötigt werden.  Ziel ist es, jedem Kind die schulischen Bedingungen zu ermöglichen, die es braucht, um erfolgreich lernen zu können.

Der Termin für die schulärztliche Untersuchung wird bei der Anmeldung in der zuständigen Schule mitgeteilt. Die Untersuchung selbst findet in den Außenstellen des Gesundheitsamtes statt.

Die erfahrenen Kinder- und Jugendärztinnen im Gesundheitsamt verfügen über ein gut geschultes Urteilsvermögen, ob sich ein Kind altersgerecht entwickelt hat und den schulischen Anforderungen gewachsen ist, oder ob es in einem Bereich vielleicht noch besondere Unterstützung braucht. Für diesen Fall kennen sie die speziellen Fördermöglichkeiten vor Ort und an den verschiedenen Schulen und sorgen dafür, dass ein Kind die bestmögliche Unterstützung und Förderung erhält. 

Auf diese und ähnliche Aspekte wird bei der Untersuchung eingegangen. Im Gespräch oder mithilfe kurzer Tests wird sich die Ärztin unter anderem hiervon ein Bild machen:

  • Ist Ihr Kind neugierig auf die Schule und die Dinge, die es dort zu lernen gibt? 
  • Ist es kontaktfreudig und kann sich in eine Gruppe einfügen?
  • Besitzt Ihr Kind genügend Selbstvertrauen und is es emotional stabil genug, beispielsweise die Trennung von Ihnen für die Dauer eines Schultages auszuhalten?
  • Verfügt es über die notwendige Konzentrationsfähigkeit?
  • Wie sind seine sprachlichen Fähigkeiten entwickelt?

Auch auf seine körperliche Entwicklung und Belastbarkeit hin wird Ihr Kind untersucht, und es wird abgeklärt, ob es an schwerwiegenden Erkrankungen leidet. Unter anderem werden sein Gewicht und seine Körpergröße festgestellt, seine Hör- und Sehfähigkeit kontrolliert und seine Geschicklichkeit und motorischen Fähigkeiten überprüft.

Durch die momentanen Pandemiebedingungen können die Schuleingangsuntersuchungen nur eingeschränkt stattfinden. Kinder mit besonderen Förderbedarfen werden jedoch besonders berücksichtigt. 

Haben Sie Fragen zur Schuleingangsuntersuchung? Dann wenden Sie sich gern an eine der Außenstellen.
 Eine Auflistung und Kontaktdaten aller Außenstellen finden Sie hier.

Alle Kieler Eltern, Erziehungsberechtigte, Jugendliche und Kinder können sich bei Fragen zur Erziehung und Entwicklung sowie bei persönlichen oder familienbezogenen Problemen an eine der fünf städtischen Beratungsstellen wenden. 

Die Beratung ist für Kieler*innen kostenlos. 

Vielleicht machen Sie sich Gedanken, weil das Verhalten Ihres Kindes in der Kindertageseinrichtung immer wieder zu Schwierigkeiten führt oder es häufig unruhig oder unkonzentriert wirkt und nun auch noch der Übergang in die Grundschule ansteht.

Das Angebot der Beratungsstellen reicht vom Informationsgespräch über die diagnostische Abklärung bis zu therapeutisch fundierten Beratungsgesprächen.

Momentan finden neben telefonischer Beratung und Videokontakten auch wieder persönliche Beratungskontakte unter Einhaltung von Hygiene- und Abstandregeln statt. 

Die Beratung wird auch in türkischer Sprache angeboten. 

Weitere Informationen und die Kontaktdaten der Beratungsstellen finden Sie hier.

Die Betreuungsmöglichkeiten von Schüler*innen an Kieler Grundschulen sind vielfältig. 

An vielen Grundschulen wird eine verlässliche Primarstufenbetreuung in den „Betreuten Grundschulen“ angeboten. Andere Grundschulen sind „Offene Ganztagsschulen“, diese bieten ergänzend zum planmäßigen Unterricht Angebote außerhalb der Unterrichtszeit an. Die Teilnahme an diesen Ganztagsangeboten ist für alle Schüler*innen der Schule freiwillig. 

In Kiel wurde ein verlässliches Betreuungsmodell an Offenen Ganztagsschulen entwickelt, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu gewährleisten.

Einige Kieler Grundschulen sind Gebundene Ganztagsschule. Die Teilnahme am Gebundenen Ganztag ist für alle Schüler*innen der jeweiligen Schule verbindlich.

Häufig bieten sowohl die Landeshauptstadt Kiel als auch freie Träger in Kindertageseinrichtungen im näheren Umfeld der Schule Betreuung der Schulkinder in Hortgruppen an.

Hier finden Sie Infos zu den häufigsten Fragen zum Thema Betreute Grundschule sowie eine Liste aller Betreuten Grundschulen in Kiel.

In der Landeshauptstadt Kiel gibt es für Familien viele Freizeit-, Beratungs-, Betreuungs- und Bildungsangebote, die alle gesammelt in der kostenlosen Kieler Familien-App zu finden sind. 

Die Kieler Familien-App hat vier zentrale Funktionen:

  • es gibt eine Datenbank mit Freizeit-, Beratungs-, Betreuungs- und Bildungsangeboten
  • es werden alle Angebote auf dem Kieler Stadtplan anzeigt und eine konkrete Umkreissuche möglich gemacht
  • sie liefert grundlegende Informationen für den Alltag mit Kindern
  • und wichtige Hinweise zu verschiedenen Notfallsituationen.

Ergänzt werden diese Funktionen durch die Rubrik „Aktuelles“, in der regelmäßig aktualisierte Informationen zu finden sind. 

Eine eigene Rubrik #Familienstark in Corona-Zeiten liefert Informationen und Anregungen für Familien in diesen besonderen Zeiten.

Die Web-App kann auf allen Endgeräten genutzt werden.

Flagge Kiel.Sailing.City
 


Hintergrundinformationen zum Übergang in Zeiten von Corona

Hier finden Sie weiterführende Informationen zum Übergang von der Kindertageseinrichtung in die Grundschule sowie Hintergrundinformationen zur Situation der Kinder in Zeiten von Corona.  
   

Die HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen hat eine Studie zur Sprachbildung in der Pandemie veröffentlicht. Besonders mehrsprachige Kinder haben offenbar unter den Kitaschließungen gelitten.

Diese und weitere Informationen finden Sie auf der Website des Informationsdienstes Wissenschaft

Das Deutsche Jugendinstitut (DJI) veröffentlicht Quartalsberichte zur Corona-Kita-Studie.

Hier finden Sie den ersten Quartalsbericht 1/21 und weitere Informationen.

Die Friedrich-Ebert-Stiftung stellt die Ergebnisse der Expert*innenkommission für "Das Schuljahr 2020/21" unter Pandemiebedingungen vor.

Die Ergebnisse und weitere Informationen finden Sie auf der Website der Friedrich-Ebert-Stiftung

Im Corona-KiTa-Dashboard finden Sie sortiert nach Bundesland aktuelle Zahlen zu Betreuungsauslastung, Infektionszahlen in Kita etc. 

Diese und weitere Informationen finden Sie auf der Website des Corona-KiTa-Dashboards.

Auf dem deutschen Schulportal findet sich ein Videobeitrag zur Übergangsgestaltung von der Kindertageseinrichtung zur Grundschule aus Bremen, bei der die individuelle Entwicklung der Kinder bei der Einschulung berücksichtigt wird.

Die COPSY-Längsschnittstudie untersucht die Auswirkungen und Folgen der COVID-19 Pandemie auf die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland. In der bundesweiten COPSY-Studie wurde von Mai bis Juni 2020 eine umfangreiche Online-Befragung zur psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen und ihren Familien in Deutschland durchgeführt. 

Nun wurden Ergebnisse aus der zweiten Befragungsrunde der COPSY-Studie veröffentlicht, mit dem zentralen Ergebnis, dass Kinder und Jugendliche psychisch weiterhin stark unter Corona-Pandemie leiden. Eine weitere Folgebefragung im Sommer 2021 ist geplant. 

Diese und weitere Informationen finden Sie auf der Website der COPSY-Studie sowie eine Videopräsentation der Studienergebnisse

DJI Impulse 2/20 – Das Forschungsmagazin des Deutschen Jugendinstituts mit folgenden Inhalten:

  • „Kinder brauchen andere Kinder“: Bundesfamilienministerin Giffey im Interview 
  • Krisenbewältigung in der Kita: Lehren aus der ersten Welle 
  • Kinderschutz trotz Corona: Daten zu Gewalt in Familien

Diese und weitere Informationen finden Sie im Magazin DJI Impulse 2/20.

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