Jugendschutz in Kiel

Es gibt Regeln, und es gibt Gefahren. Die Regeln gibt, es weil es Gefahren gibt.

Damit gerade junge Menschen nicht in Fallen tappen, die sie noch nicht gut erkennen können, kümmert sich der Jugendschutz nicht nur um die Regeln.

Es geht viel um Information und Begleitung, um Gewaltprävention, Suchtvorbeugung und Medienkompetenz.

 

Mobbing & Cybermobbing

Mobbing verletzt! Es isoliert Einzelne und treibt sie aus der Gemeinschaft heraus.

Bereits ein gemeines, verbreitetes Gerücht kann einem Menschen zur Last fallen, wenn dieser aufgrund dessen von anderen geächtet, verleumdet, gemieden oder gedemütigt wird.

Aus einer einstigen Unwahrheit entwickelt sich eine gefährliche Gruppendynamik, die das Opfer in tiefe Verzweiflung, Hilflosigkeit und manchmal sogar in Krankheiten stürzen lässt. Leider wird die Qual "Mobbing" von vielen nicht erkannt oder möchte nicht erkannt werden. 


Mitmachaktionen zum Anti-Mobbing-Tag am 2. Dezember

Seit 2010 ist in Schleswig-Holstein der 2. Dezember Anti-Mobbing-Tag. Immer mehr Klassen und Jugendgruppen machen sich dafür stark, sich gegen Mobbing und für ein respektvolles Miteinander zu positionieren.

Begleitet wird der Anti-Mobbing-Tag von vielen tollen Aktionen. Die lassen den Tag zu einem immer größer werdenden buntem Fest des respektvollen Miteinanders.

Ihr plant eine Aktion zum Anti-Mobbing-Tag? Dann , damit wir die Aktion hier nennen können.

Fotogeschichte gesucht

Gesucht wird deine/eure Fotogeschichte zum Thema Mobbing für den Antimobbingkalender 2018 


Plakatwettbewerb für alle Schüler*innen der Kieler Grundschulen

Neues Siegel: Mobbingfreie Schule - wir arbeiten dran

In Zusammenarbeit mit dem Schulamt soll ab 2018 für Kieler Schulen die Möglichkeit bestehen, ein Schulsiegel mit dem Titel: "Mobbingfreie Schule - wir arbeiten dran!" zu erwerben.

Beschreibung, Kriterien zum Erhalt des Siegels und Formular für eine Interessensbekundung (Word-Dokument)

Mehr Infos zu Mobbing gibt es hier


Sicher im Internet

Sicher im Netz unterwegs zu sein ist nicht immer einfach, schnell kann man anonym angesprochen und belästigt oder in sozialen Netzwerken schikaniert und blamiert werden.

Hier gibt es Ansprechpartner*innen in Bezug auf Sicherheit im Internet und Informationen zum Thema Cybermobbing.

Save-me-online.de ist eine Beratungsstelle für Jugendliche zum Thema „Anmache im Netz!“.

Hier können sich Jugendliche informieren und beraten lassen, wenn der anfängliche Spaß im Internet ein komisches Gefühl hinterlässt und einen schalen Beigeschmack bekommt.

Die Beraterinnen bei save-me-online beraten kostenlos und anonym per Chat und Mail.
 
Hier geht es zur Startseite von save-me-online.de.
 

Juuuport ist eine Selbstschutz-Plattform von Jugendlichen für Jugendliche im Web.

Auf juuuport helfen sich Jugendliche gegenseitig, wenn sie Probleme im und mit dem Web haben.

Ob Cybermobbing, Abzocke oder Technik, zu allen diesen Themen können auf juuuport Fragen gestellt werden: entweder öffentlich im fooorum oder persönlich in der Beratung per E-Mail-Formular.

Hier geht es zu juuuport.de.
 

Mehr Infos zur Sicherheit im Internet

Erzieherischer Jugendschutz

Kinder und Jugendliche müssen lernen, mögliche Gefährdungen selbst zu erkennen, sich kritisch mit ihnen auseinanderzusetzen und sie allein oder zusammen mit anderen zu bewältigen.

Ebenso sollen sie Entscheidungsfähigkeit und Eigenverantwortung sowie Verantwortung gegenüber ihren Mitmenschen erlernen. Auch die Eltern oder Personensorgeberechtigten sollen dabei unterstützt werden, Kinder und Jugendliche vor gefährlichen Einflüssen zu schützen.

Der Jugendschutz zielt darauf ab, Bedingungen zu schaffen, die Kinder und Jugendliche vor Gefahren schützen und sie - aber auch Eltern und Personensorgeberechtigte sowie pädagogische Fachkräfte - im Umgang mit diesen Gefahren zu schützen.

Junge Menschen werden in ihrer Persönlichkeitsentwicklung und zwar in allen Dimensionen der Persönlichkeit gestärkt und unterstützt. Damit sind wesentliche Ziele des allgemeinen Erziehungsauftrags beschrieben.
 

Wesentliche Ziele und Themenschwerpunkte sind:
  • Gewaltprävention
    (zum Beispiel Mobbing, Cybermobbing, Anti-Mobbing-Tag, Mobbingfreie Schule, Rechtsextremismus)
  • Suchtprävention
    (zum Beispiel Tabak, Alkohol, Medikamente, illegale Drogen, Ecstasy)
  • Medienkompetenz
    (zum Beispiel Onlinesucht, Soziale Netzwerke, Medienkompetenztag an Schule)

Gesetzlicher & ordnungsrechtlicher Jugendschutz

Wesentliche Aufgabe des gesetzlichen Jugendschutzes ist es, Jugendgefährdungen und -beeinträchtigungen zu erkennen, auf sie hinzuweisen, verantwortliche Personen und Institutionen über mögliche Gefährdungen für junge Menschen zu informieren beziehungsweise aufzuklären.

Er soll verdeutlichen, wie Kinder und Jugendliche wirksam geschützt werden können.
 

Der Gesetzgeber hat eine lange Reihe von Gesetzen erlassen, die Sie in Ihrem Betrieb wahren und beachten müssen. Das Jugendschutzgesetz ist ein Gesetz, das in der jeweils neusten Auflage gut sichtbar ausgehängt werden muss.

Speziell für Veranstaltungen in Kiel, für die Sie eine Gestattung benötigen, wurde ein Auszug aus dem Jugendschutzgesetz angefertigt, der Ihnen kostenfrei zusammen mit den Gestattungsunterlagen zur Verfügung gestellt wird.

Der Auszug bildet die §§ 9 und 10 des Jugendschutzgesetzes ab, die an allen Alkoholverkaufsstellen zu lesen sein müssen.  


Jugendschutzstreifen-Einsatz auf Großveranstaltungen

Gesehen hat sie wahrscheinlich schon jeder Kieler-Woche-Gast: Die Jugendschutzstreifen. Eine Kombination aus pädagogischen Fachkräften und Polizei bilden die sogenannten Jugendschutzstreifen, die darauf achten, dass Kinder und Jugendliche nur den Alkohol konsumieren, der laut Jugendschutzgesetz für sie erlaubt ist. Da kann es schon mal passieren, dass der mitgebrachte Alkohol weggeschüttet werden muss ...

Die Jugenschutzstreifen kontrollieren auch, ob an Alkoholverkaufsstellen das Jugendschutzgesetz aushängt, die Betreiber sind hierzu gesetzlich verpflichtet.

Die unmittelbaren Adressaten der Jugendschutzgesetze sind vor allem Handel- oder Gewerbetreibende als verantwortliche potentielle Gefährder, weil sie durch ihr Handeln die Entwicklung junger Menschen gefährden können.

Verletzungen der Bestimmungen des Jugendschutzes können mit Bußgeld oder strafrechtlichen Sanktionen belegt werden.

Gegenüber den Kindern und Jugendlichen haben die Jugendschutzgesetze keine strafende, sondern eine abschirmende, schützende Funktion.

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Jugendliche zur Kieler Woche