Erziehungs- und Familienberatung

Kieler Eltern, Erziehungsberechtigte, Jugendliche und Kinder - sie alle können uns in einer der fünf städtischen Beratungsstellen ansprechen: bei Fragen zur Erziehung und Entwicklung sowie bei persönlichen oder familienbezogenen Problemen.

Einige Beispiele für Fragen und Probleme, bei deren Klärung, Bewältigung und Lösung wir Sie unterstützen können:

  • Wir haben so unterschiedliche Einstellungen zu Erziehungsfragen.
  • Muss die Hausaufgabenzeit immer so katastrophal ablaufen?
  • Wie verkraften unsere Kinder die Trennung ihrer Eltern?
  • Meine Eltern sind nie zufrieden mit mir.
  • Warum schläft mein Kind noch nicht durch?
  • Meine Eltern mögen meinen Freund nicht leiden.
  • Mein Kind hat gestohlen.
  • Ich fühle mich in meiner Familie nicht mehr wohl.
  • Die Lehrerin sagt, mein Kind störe den Unterricht.
  • Mein pubertierender Sohn schreit mich an.
  • Ich werde in der Schule gemobbt.
  • Meine Kinder bringen mich an den Rand des Nervenzusammenbruchs.
     


Hier sind aktuelle Angebote für Sie

Ein Gruppenangebot für sozial unsichere Kieler Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren

Die städtische Erziehungsberatungsstelle bietet im Herbst 2016 wieder das Gruppentraining „Mutig werden mit Til Tiger“ an.

Es richtet sich an Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren, die sich in sozialen Situationen nicht behaupten können und / oder Sozialkontakte verweigern beziehungsweise vermeiden.

Diesen Kindern fällt es schwer, Freundschaften aufzubauen, vor einer Gruppe zu sprechen oder aber zum Beispiel alleine zur Schule zu gehen. Häufig wagen sie es nicht, ihre eigene Meinung zu äußern, eigene Bedürfnisse zu artikulieren oder sich gegen andere Menschen durchzusetzen.

Aufgrund ihres angepassten Verhaltens, gelten sie im Kindergarten oder in der Schule als still und zurückhaltend und verursachen im Gegensatz zu den aggressiven Kindern keinen Leidensdruck in ihrem sozialen Umfeld. Verschiedene Studien weisen jedoch darauf hin, dass die soziale Unsicherheit bis ins Jugend- und Erwachsenenalter stabil bleiben kann und das Risiko für die Entwicklung weiterer psychischer Auffälligkeiten steigt. Eine möglichst frühe Intervention ist daher sinnvoll und notwendig.

Das verhaltenstherapeutisch ausgerichtete Trainingsprogramm wird von zwei Fachkräften (Maren Frei, Diplom-Sozialpädagogin und Ulla Petow, Diplom-Psychologin) geleitet.


Die Termine des folgenden Kurses in 2017 werden auf dieser Website und in der örtlichen Presse bekannt gegeben.

Nicht nur für Jugendliche ist die Pubertät eine schwierige Entwicklungsphase. Für Eltern ist es häufig eine Herausforderung, Orientierung zu bieten und gleichzeitig eine gute Beziehung zum erwachsen werdenden Nachwuchs zu wahren. Die städtischen Erziehungsberatungsstellen bieten daher den Elternkursus „Balanceakt Pubertät - Zwischen Nähe und Distanz“ an. Der nächste Kursus beginnt im Februar 2017.

Im Austausch mit anderen Eltern und unter fachkundiger Begleitung von Diplom-Sozialpädagogin Verena Eschweiler, Diplom-Psychologin Dorte Breitenstein und Diplom-Psychologen Jan Felix Schulz werden im Elternkursus Lösungen für Probleme und Konflikte während der Pubertät erarbeitet. Es gibt Raum für den Austausch der Eltern untereinander und das aktive Einbringen eigener Anliegen, sowie Informationen und Antworten zu allgemeinen Fragen der Pubertät.

Kieler Eltern können an vier Abenden Auswege suchen, wenn Söhne oder Töchter zu viel vor dem Computer sitzen, zu wenig für die Schule tun oder sich ihnen gegenüber im Ton vergreifen. Es werden Strategien entwickelt, wie Eltern und Kinder in dieser schwierigen Entwicklungsphase in gutem Kontakt bleiben. Auch die Streitthemen Ordnung, Ausgehzeiten, Handynutzung, Taschengeld und Hilfe im Haushalt werden diskutiert.

Die städtischen Erziehungsberatungsstellen und das Evangelische Beratungszentrum bieten Gruppen für Kieler Kinder unterschiedlichen Alters, die von Trennung oder Scheidung betroffen sind, an.

Wenn sich die Eltern trennen, so ist das mit Belastungen verbunden, welche die Entwicklung der betroffenen Kinder beeinträchtigen können. Mütter und Väter wenden sich in dieser Situation an Beratungsstellen und Rechtsanwälte vor Ort.

Aber auch die Kinder brauchen Anregungen und Unterstützung, um Wege zu finden, ihre Erfahrungen zu bewältigen und mit den familiären Veränderungen klar zu kommen. Dabei tut ihnen insbesondere der Austausch mit Kindern, die in gleicher Situation sind, gut und hilft die Krise zu meistern. Mit unserem Angebot unterstützen wir betroffene Kinder dabei, offener und selbstverständlicher mit dem Thema umzugehen. Sie lernen, eigene widerstreitende Gefühle, Vorstellungen und Verhaltensweisen genauer wahrzunehmen, zu steuern und aktiv zu beeinflussen.

Die Gruppe für Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren (Grundschulkinder) wird von zwei Fachkräften der städtischen Beratungsstellen, Verena Eschweiler (Diplom-Sozialpädagogin) und Dennis Ludewig (Diplom-Psychologe), geleitet.


Die Termine der folgenden Gruppe in 2017 werden auf dieser Website und in der örtlichen Presse bekannt gegeben.

Manchen Kindern fällt es schon im Kindergarten schwer, die Ruhe zu bewahren: Sie fühlen sich von anderen Kindern provoziert, sind oft in Auseinandersetzungen verwickelt und haben Probleme mit dem Aufbau von Freundschaften. Je früher Kinder konstruktive Konfliktkompetenzen erwerben, desto erfolgreicher integrieren sie sich in eine soziale Gemeinschaft (zum Beispiel in der Schule).

Im Gruppentraining "Ich bleibe Cool“ lernen Erst- und Zweitklässler, wie sie angemessen in Kontakt mit Mitschülern kommen, dass es immer mehrere Verhaltensmöglichkeiten in problematischen Situationen gibt und wie sie sich selber entspannen können. Unterstützt werden sie dabei durch den Papagei "Carlo Cool“.

Je früher die Regeln einer konstruktiven sozialen Interaktion im Alttag etabliert werden, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich ungünstige Verhaltensweisen verfestigen. Defizite beim Erwerb sozialer Kompetenzen und in der Regulationsfähigkeit lassen sich mit zunehmendem Alter nur schwer kompensieren.

Das verhaltenstherapeutisch ausgerichtete Trainingsprogramm wird von Maren Frei, Diplom-Sozialpädagogin und Ulla Petow, Diplom-Psychologin durchgeführt.

Wir informieren Sie aber rechtzeitig auf dieser Webseite und in der Tagespresse, wann der nächste Kurs beginnt.

Interessierte Eltern können sich auch telefonisch mit der Erziehungsberatungsstelle in Gaarden, 0431 70 99 820 oder Mettenhof, 0431 528000, in Verbindung setzen.

Ein Kloß im Hals, Magendrücken, Herzklopfen oder feuchte Hände - das sind häufig die ersten Anzeichen, dass man sich etwas nicht zutraut oder sich von einer Situation überfordert fühlt.

Viele Menschen kennen soziale Ängste und Schamgefühle: zum Beispiel bei Prüfungen, Referaten, in größeren Gruppen, auf Partys, bei der Kontaktaufnahme mit unbekannten Personen, bei der Begegnung mit Bekannten oder Freunden oder der Reklamation von Waren. Ängste, von anderen negativ bewertet oder abgelehnt zu werden, sind durchaus normal. Wenn deswegen aber viele soziale Situationen vermieden werden, kann dieses zu Einschränkungen und Problemen im schulisch/beruflichen oder privaten Leben führen.

Die städtische Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern bietet ein kostenfreies Training sozialer Kompetenzen für Kieler Jugendliche zwischen 14 und 19 Jahren an, die Schüchternheit, Ängste und Unsicherheiten im Alltag verringern wollen. Die Grundlage des Trainings ist ein strukturiertes Gruppenverfahren, das es den Jugendlichen ermöglicht, sich mit den gefürchteten Situationen zunächst in der Gruppe und später auch im Alltag, auseinanderzusetzen. Dafür werden in Rollenspielen soziale Situationen aus verschiedenen Bereichen geübt. Dabei wird besprochen, wie man ängstigende Gedanken und Befürchtungen verändern kann.

Wir bieten vor Beginn einer neuen Gruppe eine kurze Informationsveranstaltung an, bei der sich interessierte Jugendliche über den Ablauf des Trainings ein Bild machen und die beiden Trainer kennenlernen können. Am Ende dieser Veranstaltung entscheiden sich die Jugendlichen für oder gegen eine Teilnahme am Training.

Einem Artikel der Zeitschrift "diva" können Sie nähere Einzelheiten entnehmen.

Das Training wird geleitet von der Diplom-Psychologin Stefanie Dieckmann und dem Diplom-Psychologen Timo Teegen.

 


Wir unterstützen auch Fachkräfte

Fachkräften anderer Kinder- und Jugendeinrichtungen bieten wir Unterstützung bei der Klärung und Lösung pädagogischer Fragen und Konflikte in ihrem Arbeitsfeld an.

Hier geht es weiter zur Seite für Fachkräfte.