Wir schwärmen... für die Kieler Innenstadt

Arbeitstitel Kleiner Kiel-Kanal

Umfrage: Wie soll Kiels neue Attraktion heißen?

Eine Jury aus Politik und Verwaltung hat aus hunderten eingereichten Namensvorschlägen sechs ausgewählt. Damit stehen für Kiels neue Innenstadt-Attraktion neben Kleiner Kiel-Kanal folgende Namen zur Auswahl: Altstadt-Fleet, Holsten-Fleet, Kielfleet, Kiels Venedig und Stadtoase.

Kieler*innen können vom 4. bis 24. Dezember für ihren Favoriten stimmen. Für die Stimmabgabe können Sie sich einfach mit Ihrer Mailadresse registrieren. Das geht online unter www.kiel.de/umfrage oder per Post an Landeshauptstadt Kiel, Pressereferat, Koordinationsstelle für Bürgerbeteiligung, Fleethörn 9, 24103 Kiel. Sie können auch persönlich - nach einer Terminvereinbarung im Rathaus unter 0431 901-2415 - oder per Mail unter  abstimmen.

Endgültig entscheidet im kommenden Jahr die Ratsversammlung über den Namen.
 

Information nach Artikel 13 DSGVO

Wer ist für die Datenverarbeitung verantwortlich und an wen kann ich mich wenden?

Datenverantwortlicher
Oberbürgermeister Dr. Ulf Kämpfer
0431 901-0


Vertreten durch das
Pressereferat
241034 Kiel, Fleethörn 9
0431 901-1007


Datenschutzbeauftragter, Auskunfts- und Beschwerderecht

Sie haben nach Artikel 15 DSGVO ein Recht auf unentgeltliche Auskunft über die Sie betreffenden verarbeiteten personenbezogenen Daten. Bei Fragen zum Datenschutz oder vermuteten Verletzungen des Datenschutzrechtes können Sie sich an den Datenschutzbeauftragten der Landeshauptstadt Kiel wenden:
0431 901-2771

Ihnen steht zudem ein Beschwerderecht bei der Aufsichtsbehörde, dem Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein, zu:
Holstenstraße 98, 24103 Kiel
0431 988-1200
Fax 0431 988-1223


Wofür verarbeiten wir Ihre Daten (Zweck der Verarbeitung)?
Wir verarbeiten die personenbezogenen Daten, um ein geordnetes Verfahren zur Namensfindung des Wasserbauwerks sicherzustellen.


Welche Quellen und Daten nutzen wir?
Wir verarbeiten personenbezogene Daten, die wir von Ihnen im Rahmen Ihrer Anmeldung zur Umfrage „Wie soll Kiels neue Innenstadt-Attraktion heißen?“ erhalten. Es handelt sich dabei um Ihre E-Mail-Adresse.Vorname und Nachname sind nur optional; diese Felder müssen nicht ausgefüllt werden. Es gibt keine Verknüpfung zwischen diesen Daten und den gegebenen Antworten.
 

Wer bekommt Ihre Daten (Weitergabe an Dritte)?
Innerhalb der Stadtverwaltung erhalten nur diejenigen Stellen und Personen Zugriff auf Ihre Daten, für deren Aufgabenerfüllung die Kenntnis dieser Daten erforderlich ist.
 

Wie lange werden Ihre Daten gespeichert?
Ihre personenbezogenen Daten werden durch technische und organisatorische Maßnahmen geschützt, um einem Verlust oder Missbrauch durch Dritte wirkungsvoll vorzubeugen. Insbesondere sind die Mitarbeiter*innen, die ihre personenbezogenen Daten verarbeiten, auf das Datengeheimnis verpflichtet. Die Kontaktdaten werden für den Zeitraum der Umfrage aufbewahrt und dann vernichtet.
 

Werden Daten in ein Drittland oder an eine internationale Organisation übermittelt?
Nein, eine Datenübermittlung in Drittstaaten (Staaten außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraumes - EWR) findet nicht statt.
 

Besteht eine Pflicht zur Bereitstellung von Daten?
Nein.


Inwieweit gibt es eine automatisierte Entscheidungsfindung im Einzelfall?
Wir nutzen in den einzelnen Verwaltungsverfahren grundsätzlich keine vollautomatisierte Entscheidungsfindung gem. Art. 22 DSGVO.

 
Welche Datenschutzrechte haben Sie?

Jede von einer Datenverarbeitung betroffene Person hat nach der DSGVO insbesondere folgende Rechte:

a) Auskunftsrecht über die zu ihrer Person gespeicherten Daten und deren Verarbeitung
(Artikel 15 DSGVO).

b) Recht auf Datenberichtigung, sofern die Daten unrichtig oder unvollständig sein sollten
(Artikel 16 DSGVO).

c) Recht auf Löschung der zu ihrer Person gespeicherten Daten, sofern eine der Voraussetzungen von Artikel 17 DS-GVO zutrifft. Das Recht zur Löschung personenbezogener Daten besteht ergänzend zu den in Artikel 17 Absatz 3 DSGVO genannten Ausnahmen nicht, wenn eine Löschung wegen der besonderen Art der Speicherung nicht oder nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand möglich ist. In diesen Fällen tritt an die Stelle einer Löschung die Einschränkung der Verarbeitung gemäß Artikel 18 DSGVO.

d) Wird die Richtigkeit der personenbezogenen Daten bestritten, besteht das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung für die Dauer der Richtigkeitsprüfung. Das Recht auf Einschränkung der Datenverarbeitung besteht zudem, sofern die Daten unrechtmäßig verarbeitet wurden, die Daten zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen der betroffenen Person benötigt werden oder bei einem Widerspruch noch nicht feststeht, ob die Interessen des Verantwortlichen gegenüber denen der betroffenen Person überwiegen (Artikel 18 Absatz 1 lit. b, c und d DSGVO).

e) Widerspruchsrecht gegen bestimmte Datenverarbeitungen, sofern an der Verarbeitung kein zwingendes öffentliches Interesse besteht, das die Interessen der betroffenen Person überwiegt, und keine Rechtsvorschrift zur Verarbeitung verpflichtet (Artikel 21 DSGVO).

Es gelten nach dem Landesdatenschutzgesetz (LDSG) Beschränkungen der Informationspflicht, der Auskunftspflicht, des Widerspruchsrechts und der Pflicht zur Benachrichtigung der von einer Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten betroffenen Person nach den §§ 8 bis 11 LDSG. Sollten Sie von Ihren oben genannten Rechten Gebrauch machen, wird geprüft, ob die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür erfüllt sind.

Sollten Sie von Ihren oben genannten Rechten Gebrauch machen, werden wir prüfen, ob die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür erfüllt sind.


Stand der Information: 3. Dezember 2020


Kaufmann Daniel Hacker, Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack, Meeresgott Neptun (alias Norbert Aust), Oberbürgermeister Ulf Kämpfer
20. August 2020: Offizielle Fertigstellungsfeier mit Kaufmann Daniel Hacker, Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack, Meeresgott Neptun (alias Norbert Aust) und Oberbürgermeister Ulf Kämpfer
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Nordbecken mit Wasser, rechts Sitztreppen vor dem Ahlmannhaus
7. August 2020: Das Nordbecken ist gefüllt, die letzten Arbeiten laufen.
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Südbecken mit Wasser, im Vordergrund Pflanzinseln und Holzstege
10. Juli 2020: Das Südbecken hat Wasser, die ersten Flächen sind freigeben. Fehlt nur noch etwas Sonne.
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Visualisierung vom fertiggestellen Kleinen Kiel-Kanal
Das war die Visualisierung zu Baubeginn: Jetzt müssen nur noch die Bäume größer werden
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Auslöser für mehr als 100 Millionen Euro private Investitionen

Allein in den drei Komplexen Ahlmannhaus, Geschäftshaus am Berliner Platz und Projekt Bootshafen werden zusammen mit der Städtebauförderung von Land und Bund mehr als 100 Millionen Euro investiert. Bezogen auf den Eigenanteil von etwa sechs Millionen kommen auf jeden städtischen Euro rund 15 Euro an privaten Folgeinvestitionen.

Die Innenstadt erfindet sich Stück für Stück neu. In der Umgebung des Kleinen Kiel-Kanals enstehen in den kommenden Jahren über 100 Wohnungen, 90 Apartments, zahlreiche Geschäfte, Gastronomie und zwei Hotels.

Und noch etwas verändert sich mit dem immer deutlicher werdenden Profil der neuen Innenstadt: Die Akzeptanz wächst. Die Zahl der Kieler*innen, die sich auf ihr neues Zentrum freuen, nimmt deutlich zu.

Das zeigen nicht nur die regelmäßigen Baustellenführungen, die Tiefbauamt und Stadtplanungsamt anbieten. Diese Aufwärtsentwicklung dokumentiert zum Beispiel auch die NIT-Studie 2018 zur Tourismusakzeptanz in Kiel. Mehr als 50 Prozent der Befragten begrüßen jetzt den Kleinen Kiel-Kanal. Die Aussprache gegen das Projekt, anfangs noch bei 90 Prozent, fiel bis Oktober 2018 auf nur noch 30 Prozent.

Drei Bilder Richtung Berliner Platz - 2016 - 2019 - Visualisierung 2021

 

 


Die letzten Arbeitsschritte am Kleinen Kiel-Kanal

  • Die Asphaltflächen im Bereich des Kleinen Kiel-Kanals wurden in den Sommerferien 2020 dreifarbig beschichtet. Dazu waren dauerhaft Temperaturen von über acht Grad Celsius sowie eine sicher vorhersagbare, mehrtägige Trockenheit der Oberflächen erforderlich. Wegen der notwendigen Aushärtungszeiten durften die beschichteten Flächen jeweils mindestens eine Woche nicht befahren werden. Für möglichst wenig Verkehrs-Einschränkungen sind diese Arbeiten in die Ferien gelegt worden. 
  • Mit Abschluss der Beschichtungen fahren die Busse seit 10. August wieder durch die Holstenbrücke. Das fällt mit der regulären Fahrplanumstellung zusammen und vermeidet eine doppelte Planumstellung. Mehr Infos zum neuen Fahrplan in der Innenstadt. 
  • 28 Bäume sind eingepflanzt. Wichtig war bei der Auswahl, dass sie das besondere Klima in der Stadt vertragen. An der westlichen Seite der Wasserbecken stehen Silberlinden - weitestgehend resistent gegen Blattläuse, wodurch weniger klebriger Honigtau entsteht. So bleiben die darunterliegenden Plätze länger sauber. Für die östlichen Beckenränder eignen sich Sumpfeichen am besten.
  • Als letzte Flächen werden die kleinen Platzbereiche in der Kehdenstraßen und an der Kopfseite des Nordbeckens fertiggestellt. 
  • Den Wasserspielen am Südbecken fehlen noch ein paar Bauteile für den Dauerbetrieb - hier hat der Hersteller noch nicht geliefert.

Bereits erledigt

  • Anfang Januar – Ende März 2018
    Baufeldfreimachung Holstenbrücke, Kampfmitteluntersuchung und Herstellen der Baugruben
  • Ende März – Mitte Juni 2018 (Kieler Woche)
    Herstellen der Pfähle (Tiefgründung für die Wasserbecken)

  • Anfang März – Mitte Juni 2018
    Herstellen der Fahrbahn und der Nebenflächen Rathausstraße

  • Ende Juni – August 2018
    Baufeldfreimachung, Herstellen Baugrube und Herstellen Pfähle Baufeld Nord (Höhe Kehdenstraße), Vertiefen der Baugruben 

  • Ende Juni – November 2018
    Herstellen Fahrbahn und Nebenflächen Martensdamm

  • Oktober 2018 – November 2018
    Aushub Becken Nord

  • Oktober 2018 – April 2019
    Rohbau und Rohrleitungsbau Becken Süd

  • November 2018 – August 2019 
    Rohbau und Rohrleitungsbau Becken Nord



Überraschende Entdeckung am Ahlmannhaus

Die Arbeiten am Wasserbecken zwischen Kehdenstraße und Holstenstraße hatten sich aufgrund einer überraschenden Entdeckung in Höhe des „Ahlmannhauses“ (Holstenbrücke 7) verzögert. Dort legten die Bauleute Fundamentreste eines nach dem Zweiten Weltkrieg abgetragenen Gebäudes frei. Dabei stellte sich heraus, dass im Erdreich verbliebene Kellerwände auf dem öffentlichen Grund unmittelbar vor dem Haus für die heutige Bebauung statisch bedeutend sind. 

Die Planer*innen machten aus den Problemen eine schöne Lösung: Mehr Sitzmöglichkeiten am Wasser.

Visualisierung Holztreppen vor dem Ahlmannhaus
Der angepasste Entwurf: Vor dem Ahlmannhaus gibt es zusätzliche Möglichkeiten, direkt am Wasser zu sitzen

Das Becken des Kleinen Kiel-Kanals kann daher an dieser Stelle nicht wie geplant eine Breite von zehn Metern haben, sondern muss um die Hälfte schmaler ausfallen. Die Planung musste entsprechend angepasst werden. Nun ist in diesem Bereich eine Erweiterung der Promenade mit Sitzstufen herunter zum Wasser vorgesehen. Dem entsprechenden Änderungsantrag hat auch der Fördergeber, das Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration des Landes Schleswig-Holstein, bereits zugestimmt.

Das nun schmaler geplante Wasserbecken wird auf Pfählen gegründet, die durch die Kellersohle geführt werden. Die Baugrube wird dann - ausgehend von der Kehdenstraße - analog zum Vorgehen beim anderen Becken nach einer Grundwasserabsenkung ausgehoben.

Durch die Planungsänderung im Bereich „Ahlmannhaus“, durch den Fund der großen Findlinge am Berliner Platz und durch Schweirigkeiten bei Spezialanfertigungen ist es beim Bau zu Verzögerungen gekommen. Der Kleine Kiel-Kanal wird Ende Mai 2020 fertig gestellt werden.  


Chronik

Auf der bekanntesten Baustelle der Landeshauptstadt wurde auch im heißen Rekordsommer 2018 intensiv gearbeitet. Obwohl statische Untersuchungen eine Anpassung der ursprünglichen Planung nötig gemacht hatten, schreitet der Bau des Kleinen Kiel-Kanals sichtbar voran.

Schon im Herbst 2018 hatten Verkehrsteilnehmer*innen wieder vollständig freie Fahrt auf dem Straßenzug Rathausstraße / Martensdamm.

Auch beim Kanalbecken am Berliner Platz ist es deutlich vorwärts gegngen: Eine Bodenfräse hat in schmalen Gräben die Drainagestränge für die Grundwasserabsenkung in den Boden gefräst. Über die Drainagestränge ist das Grundwasser in der Baugrube um circa 1,50 Meter abgesenkt und danach die Beckensohle eingebaut worden. Diese Arbeiten mussten um rund vier Wochen verschoben werden, da große Findlinge im Boden das Einfräsen unmöglich gemacht hatten. Diese Hindernisse wurden daher zunächst mit einem Bagger geborgen.

Nach dem Absenken des Grundwassers folgte der Erdaushub. Anschließend sind die Köpfe der Gründungspfähle gekappt und eine Filterschicht unterhalb der Sohle eingebaut worden. Danach wurden die schräg liegende Sohle und die Wände aus Stahlbeton eingeschalt, bewehrt und betoniert.

Die Holstenbrücke wird voll gesperrt. Die Haupt-Baumaßnahme beginnt mit Kampfmitteluntersuchungen sowie Abbruch- und Kanalbauarbeiten.

Feier zum Baubeginn
Baubeginn im September 2017 mit Oberbürgermeister Ulf Kämpfer, Wolfgang Erichsen (Vorsitzender Forum Innenstadt), Doris Grondke (Stadtbaurätin), Norbert Scharbach (Abteilungsleiter Bauen und Wohnen im Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration) und Schachtmeister Hans Kochanowski

Die Abschlussveranstaltung fand am 10. Februar 2015 von 19 bis 21.45 Uhr im
Legienhof, Legienstraße 22, 24103 Kielstatt.

Die Ergebnisse des gesamten Beteiligungsprozesses wurden vorgestellt.

Zudem zeigen die Planer, das Landschaftsarchitekturbüro bgmr, Berlin, das Ingenieurbüro Obermeyer, Potsdam, die Masuch + Olbrich Ingenieurgesellschaft für das Bauwesen, Oststeinbek und die ifb Tragwerksplanung, wie die eingebrachten Vorschläge in die Planung übertragen werden können.

So war das Programm:

 

  • 19 Uhr
    Begrüßung und Einführung

    Dr. Ulf Kämpfer, Oberbürgermeister
  • 19.05 Uhr
    Die Kontinuität einer Idee - der Kleine Kiel-Kanal
    Peter Todeskino, Bürgermeister
  • 19.15 Uhr
    Bericht des Beteiligungsprozesses
    Daniel Luchterhandt, büro luchterhandt, Hamburg
  • 19.35 Uhr
    Vorstellung der Handlungsschwerpunkte

    Dr. Hüttmann, M + O Ingenieure, Oststeinbek
    Dirk Christiansen, bgmr, Berlin
  • 20.20 Uhr
    Diskussion

    Moderation: Daniel Luchterhandt, büro luchterhandt, Hamburg
  • 21.20 Uhr
    Schlusswort/Ausblick

    Peter Todeskino, Bürgermeister

 

  • Auftaktabend: Mitplanen
    Dienstag, 28. Oktober, 18.30 Uhr
    Rathaus, 2. Obergeschoss, Rotunde
    Sich über Planung und den Prozess informieren und mitreden. Am Zukunftsmodell eigene Ideen ausprobieren.
    Hier können Sie das Protokoll zur Auftaktveranstaltung herunterladen.
  • Einzelhändler und Gastronomen waren am 6. November zu einer geschlossenen Veranstaltung eingeladen.
  • Die Kieler Grünen luden zur Begehung am 14. November, 17 Uhr ein.
  • Das Modell auf dem Wochenmarkt Exerzierplatz am Samstag, 15. November
  • Mitwirkungstage
    Mittwoch, 26. November &
    Donnerstag, 27. November
    Ladenlokal im LEIK, Wall 6-8
    Diskussionen und Austausch am Zukunftsmodell, Spaziergänge in das Projektgebiet. Geplante Maßnahmen diskutieren, Veränderungen erörtern, eigene Ideen übermitteln.

    Auch Kinder und Jugendliche brachten ihre Ideen am Zukunftsmodell ein und besprachen die Pläne.
    Neben der Möglichkeit sich mit dem Modell zu beschäftigen, nahmen auch viele an den Spaziergängen in das Projektgebiet teil.
  • Die Mitglieder des Ortsbeirates Mitte informierten sich am 4. Dezember am Modell über den Stand der Planungen und die Beteiligung.
  • Ladenlokal im LEIK:
    Den Prozess am Modell verfolgen
    Wall 6-8

    Hier war am am großen Modell zu entdecken, wie der Bereich an der Holstenbrücke einmal aussehen könnte.

    Das Modell im Maßstab 1:100 hat stattliche Ausmaße: Es ist 6,30 Meter lang und 1,80 Meter breit.

    Vom 30. Oktober bis 13. Dezember war das Lokal geöffnet jeweils
    donnerstags & freitags 16 - 20 Uhr,
    samstags 9 - 13 Uhr (außer am 15. November;
    da ware das Modell auf dem Wochenmarkt Exerzierplatz zu finden.)

Im Dezember und Januar werden die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung ausgewertet und dem Planungsbüro zur Verfügung gestellt. Nach Abwägung arbeitet das Büro die Ergebnisse in den Entwurf ein.

Am 10. Februar um 19 Uhr ist eine öffentliche Abschlussveranstaltung geplant. Hier wird ein überarbeiteter Entwurf vorgestellt und die Begründungen für die Auswahl der eingebrachten Ideen werden dargelegt.

Anschließend befassen sich die städtischen Gremien mit der Beschlussvorlage zur Realisierung des Kanals.
 

Der Kleine Kiel-Kanal soll die Innenstadt der Landeshauptstadt aufwerten. Wie die Wasserfläche im Herzen der Stadt und die umgestaltete Holstenbrücke aussehen könnten, hat ein Planungswettbewerb gezeigt.

Sieben Arbeitsgemeinschaften aus Architekten, Stadtplanern und Wasserbauern hatten ihre Ideen für dieses besondere Projekt in der Kieler Innenstadt eingereicht.

Der Siegerentwurf stammt von der Arbeitsgemeinschaft Becker Giesecke Mohren Richard (Berlin) / yello z urbanism architecture (Berlin) / Ingenieurbüro Obermeyer (Potsdam).
 

Visualisierung
Visualisierung

Bürgermeister Peter Todeskino und der Wettbewerbsjury-Vorsitzende Wolfgang Kurz, ehemaliger Stadtplanungsamtsleiter in Leipzig, stellten die Ergebnisse am Mittwoch, 21. November 2012 im Anschluss an die Jurysitzung im Rathaus vor. Die drei preisgekrönten Entwürfe können sie hier aufrufen:

1. Preis: ARGE 5 Becker Giesecke Mohren Richard, yello z urbanism architecture, Ingenieurbüro Obermeyer
2. Preis: ARGE 3 Agence Ter GmbH, Melchor + Wittpohl Ingenieurgesellschaft
3. Preis: ARGE 8 Atelier LOIDL Landschaftsarchitekten, Reinhart + Partner Architekten und Stadtplaner, BPR Dr. Schäpertöns & Partner

Alle zum Wettbewerb eingereichten sieben Entwürfe waren von Mitte Dezember 2012 bis zum 7. Januar 2013 im Rathaus in einer Ausstellung zu sehen. Zur Ausstellungseröffnung gab es einen Bürgerinformationsabend am 12. Dezember im Ratssaal, bei dem über den Kanal, den Wettbewerb und die weiteren Planungen gesprochen wurde. Lesen Sie mehr in der Meldung.

Zustimmung zum Kleinen Kiel Kanal:
Der BDA Bund Deutscher Architekten und die SRL Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung haben in einem offenen Brief den Bau des Kleinen Kiel-Kanals begrüßt. Die Kieler Innenstadt bedarf auch nach der Eröffnung des Nordlicht-Einkaufscenters dringend weiterer positiver Impulse. Dafür ist der Kanal hervorragend geeignet.
 

Gemeinsam mit interessierten Privatpersonen und Verbänden hatte das Stadtplanungsamt das Rahmenkonzept „Perspektiven für die Kieler Innenstadt“ erarbeitet. Darin wurde unter anderem von Kieler Einwohnerinnen und Einwohnern eine offene Wasserverbindung zwischen dem Kleinen Kiel und dem Bootshafen vorgeschlagen.

Das Projekt hat stadtweite Bedeutung. Um die städtebaulichen, verkehrlichen und technischen Rahmenbedingungen für die Umgestaltung zu klären, war die Vorstudie Holstenbrücke Kiel vom Ingenieurbüro Obermeyer Planen + Beraten GmbH (Hamburg) in Zusammenarbeit mit den Freiraumplanern Bendfeldt, Herrmann, Francke (Kiel) und Schnittger Architekten (Kiel) erarbeitet worden.

Auf Grund der geringen Nachteile für den Verkehr und der erheblichen Steigerung der Aufenthaltsqualität empfahlen die Gutachter die Hauptvariante B. In dieser Variante erhält der öffentliche Nahverkehr eine eigene Fahrbahn in der Holstenbrücke, während der private PKW-Verkehr entfallen soll. Hierdurch kann ein Wasserbecken von rund zehn Meter Breite realisiert werden.

Die Verwaltung hat sich dieser Fachmeinung ungeteilt angeschlossen. Zur konkreten Ausgestaltung des Projektes hat das Wettbewerbsverfahren stattgefunden.
 


Ein Projekt der Kieler*innen

Der Kleine Kiel-Kanal ist - wie kaum ein anderes Vorhaben in Kiel - ein Projekt der Kieler*innen. Die Idee, diese historische Wasserverbindung im Herzen der Stadt wieder herzustellen, war ein Vorschlag aus der Perspektivenwerkstatt Innenstadt 2008. 

Bürgerbeteiligung mit mehr als 650 Beiträgen

Zahlreiche Kieler*innen haben in einem umfangreichen Beteiligungsprozess ihre Ideen und Anregungen zum Kleinen Kiel-Kanal eingebracht. In vielen Verantstaltungen konnten am sechs Meter langen Zukunftsmodell neue Ideen eingefügt und Veränderungsvorschläge erörtert werden.

Planungsspaziergänge, Workshops und Diskussionsrunden haben sich ebenso Eigentümer, Investoren, Politiker, Anlieger sowie Schulklassen mit der Planung auseinandergesetzt. Mehr als 650 Beiträge sind eingegangen, die vom Büro luchterhandt, Hamburg zusammengestellt wurden.

Eine Dokumentation des Mitwirkungsprozesses (circa 7 MB) steht zum Herunterladen bereit.

Grüner, natürlicher & lebendiger

Die Ideen der Kieler*innen reichten von der Auswahl der Pflanzen über Sport- und Spielmöglichkeiten bis hin zu einer naturnahen Gestaltung des Kleinen Kiel-Kanals.

Hier können Sie sich alle Vorschläge der Kieler*innen herunterladen.

Teilweise wurden Ideen gezielt für bestimmte Orte entwickelt.

Alle Vorschläge mit einem örtlichen Bezug können Sie hier herunterladen.

 

Auswertung & Präsentation

Das Büro luchterhandt, Hamburg hat die Vorschläge sortiert und zusammen gefasst. Die Planer, das Landschaftsarchitekturbüro bgmr, Berlin, das Ingenieurbüro Obermeyer, Potsdam, die Masuch + Olbrich Ingenieurgesellschaft für das Bauwesen, Oststeinbek und die ifb Tragwerksplanung, zeigen in einer Präsentation, wie die eingebrachten Vorschläge in die Planung übertragen werden können.

Hier sehen Sie Ausschnitte der Präsentation mit Visualisierungen zu der Gestaltung der Stege, der Sitzmöglichkeiten, der Beleuchtung und wie Spiel und Spaß am Kleinen Kiel-Kanal ebenfalls möglich wären. 

 
Die komplette Präsentation der Planer mit allen Ideen der Kieler*innen herunterladen
 


Häufige Fragen
Auch interessant
Zum Herunterladen
Dokumentation Mitwirkungsprozess Kleiner Kiel-Kanal

Dokumentation Mitwirkungsprozess Kleiner Kiel-Kanal (7 MB)
 

Kontakt

Landeshauptstadt Kiel
Tiefbauamt

Andreas Lade

0431 901-4571