Friedhof Meimersdorf

Der Meimersdorfer Friedhof wurde im Jahr 1902 gegründet. Er liegt inmitten der Feldmark zwischen Alt- und Neumeimersdorf. Da der Stadtteil Meimersdorf noch immer im Wachsen begriffen ist, wird der Friedhof seine Bedeutung behalten.

Zwischen Raps und Lindenblüten

Den Friedhof erreicht man über eine der wohl schönsten Lindenalleen im Kieler Stadtgebiet.

 Im Eingangsbereich befindet sich die um 1950 erbaute Kapelle mit dem Kapellengarten, der viele Heilkräuter und Blumen beherbergt. Diese bietet etwa 35 Sitzplätze und für Trauerfeiern und Urnenabschiede einen ganz besonderen Rahmen.

Der Gesamtcharakter der Vegetation wird von Strauch- und Heckenpflanzungen geprägt. Die kreuzförmige Anordnung des Hauptweges sowie die zum Teil sehr groß dimensionierten Familiengräber verleiht dem Meimersdorfer Friedhof den Charakter eines dörflich-bäuerlich geprägten Geschlechterfriedhofes. Er ist für Kiel somit ein einmaliges Zeugnis traditioneller Bestattungskultur.

Impressionen vom Meimersdorfer Friedhof
Die Kapelle des Meimersdorfer Friedhofes
Die Kapelle des Meimersdorfer Friedhofes - Foto: Pepe Lange
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Der Eingangsbereich
Der Eingangsbereich - Foto: Pepe Lange
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Grab auf dem Meimersdorfer Friedhof
Grab auf dem Meimersdorfer Friedhof - Foto: Pepe Lange
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Gedenkstein für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges
Gedenkstein für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges - Foto: Pepe Lange
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Kräuter- und Staudenbeet
Kräuter- und Staudenbeet - Foto: Pepe Lange
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Eine Allee führt zum Friedhof
Eine Allee führt zum Friedhof - Foto: Pepe Lange
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Historische Entwicklung des Friedhofes

Bis zum Jahr 1902 wurden die Verstorbenen der Meimersdorfer Familien auf dem Kieler St.-Jürgen-Friedhof bestattet. Wollten die Angehörigen die Grabstätten im Innenstadtbereich besuchen, mussten sie einen damals noch beschwerlichen Weg auf sich nehmen. Um diesen Umstand abzustellen, erwarben einige Meimersdorfer Familien im Jahr 1902 das heutige Friedhofsgelände.

Vom Bustorfer Weg aus führt eine Lindenallee zum Eingangsbereich, der durch ein schmiedeeisernes Tor geprägt wird. Ursprünglich war auch die Nord- und Ostseite des Friedhofgeländes lindengesäumt. Direkt am Eingang befindet sich die um 1950 erbaute Kapelle, die sich durch ihre spitzbogigen Fenster und Türen auszeichnet. Zum einhundertsten Bestehen des Friedhofes im Jahr 2002 wurde der Kapellengarten mit vielen Heilkräutern und Blumen errichtet. Er lädt mit seinen Ruhebänken zum Verweilen ein.

Das eigentliche Gräberfeld ist gartenartig aufgeteilt. Der Hauptweg verläuft kreuzförmig. Durch diese Gestaltungsweise drängt sich der Vergleich zu bäuerlichen Gärten auf und unterstreicht das dörfliche Gepräge dieses Friedhofes. Größere Baumgruppen, wie auf anderen Kieler Friedhöfen, sind im Innenteil kaum vorhanden. Der Gesamtcharakter der Vegetation wird durch Strauch- und Heckenpflanzungen geprägt.Weiterhin sind die alten Familiengräber mit den stellenweise überdimensionierten Grabbreiten und mehreren Grabsteinreihen kennzeichnend für diesen Friedhof.

Der gesamte Friedhof strahlt aufgrund seiner Gestaltung sowie seiner Lage bis in die Gegenwart den Charakter eines dörflich-bäuerlichen Geschlechterfriedhofes aus und ist somit für Kiel als ein einmaliges Zeugnis traditioneller Bestattungskultur anzusehen.

Kontakt und weitere Informationen

Friedhofsbüro (Verwaltung durch den Friedhof Russee)
Montag bis Freitag 9 - 10 Uhr
Donnerstag 15 - 16 Uhr
und nach Vereinbarung

0431 697967

0171 2177116

 

Lage in Kiel
Der Friedhof liegt im Stadtteil Meimersdorf, Bustorfer Weg 24, 24145 Kiel

Größe
Rund 1 Hektar

Öffnungszeiten
Der Friedhof ist durchgehend geöffnet.

Nahverkehr
Buslinie 42, keine Haltestelle im direkten Umkreis des Friedhofs

Parkmöglichkeiten
Vor dem Eingang befindet sich ein großer Parkplatz mit ausreichenden Parkmöglichkeiten. Das Friedhofsgelände ist mit privaten Pkw nicht befahrbar.

Friedhofsplan zum Herunterladen