Chronik

Hier finden Sie Rückblicke auf die bisherigen Schritte.
 

Gerade für energieintensive Industrieunternehmen spielen die Kosten der Energieversorgung eine große Rolle wenn es um die Wettbewerbsfähigkeit im Markt geht.

Gesetzliche Anreize zur Etablierung eines betrieblichen Energiemanagements haben zusätzlich dazu geführt, dass Energieverbrauch und Energieeffizienz in den Unternehmen eine hohe Beachtung finden.

Der Workshop „Industrieunternehmen“ richtete sich an Fachleute des betrieblichen Energiemanagement und Facility Managements der Kieler Industrieunternehmen.

Ziel des Workshops war es, die Potenziale zur Steigerung der Energieeffizienz vor dem Hintergrund steigender Energiepreise und zunehmenden gesetzlichen Anforderungen genau unter die Lupe zu nehmen und mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu betrachten, ob und wie die Unternehmen zukünftig durch den Austausch von Best Practice im Bereich Energieeffizienz von Querschnittstechnologien voneinander lernen können.

Die Dokumentation der Veranstaltung können Sie hier herunterladen.

Mehr als 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sammelten und diskutierten an Themen-Tischen wie es gelingen kann, bis zum Jahr 2050 den mit dem Verkehr einhergehenden Energieverbrauch und die resultierenden Emissionen drastisch zu senken.

Die vorgebrachten Ideen reichten von konkreten Vorschlägen wie einer „grünen Welle“ für Radfahrende und mehr Fahrradgaragen im Stadtgebiet bis hin zu Grundsätzlichem. So wurde im Schloss darüber diskutiert, ob Busse einer voraussichtlich stark steigenden ÖPNV-Nachfrage künftig überhaupt gerecht werden können und wie man das Zufußgehen attraktiver machen könne.

Der Bürgerworkshop wurde in Kooperation der Projekte „Masterplan 100% Klimaschutz“ der Landeshauptstadt Kiel und „Masterplan Mobilität“ der KielRegion gemeinsam ausgerichtet.

Die Dokumentation des Workshops können Sie hier herunterladen.


Die Ergebnis-Wände

Das Masterplan-Team der Stadt wird die Ideen nun detailliert auflisten, strukturieren und in die Planungen des Masterplans einfließen lassen. Eine ausführliche Dokumentation des Workshops folgt. Bis dahin finden Sie hier eine Fotodokumentation der Ergebnisse.

Klicken Sie auf die Bilder der Ergebnis-Wände, um sie größer anzuzeigen. Sollten Sie eine noch größere Darstellung der Bilder benötigen haben Sie zusätzlich die Möglichkeit ein PDF-Dokument mit hoher Auflösung der Ergebniswände zu betrachten.

Fotodokumentation (PDF 2,3 MB)

Zukunftsfähige und verantwortungsbewusste Unternehmen haben Ihren Energieverbrauch und Ihre Energiekosten genau im Blick, investieren in energieeffiziente Technologien und motivieren ihre Mitarbeiterinnen und ihre Mitarbeiter zu energieeffizientem Verhalten.

Der Workshop „Gewerbe, Handel und Dienstleistungen“ hatte zum Ziel, die Potenziale zur Reduzierung des Energieverbrauchs durch zukunftsfähiges und klimafreundliches Wirtschaften bis zum Jahr 2050 zu ermitteln.

Für die drei Gruppen „industrieähnliche Unternehmen und Handwerker“, „haushaltsähnliche Unternehmen“ sowie „Handel und Logistik“ wurden Maßnahmen zur Reduzierung des Energieverbrauchs in den Querschnittstechnologien (zum Beispiel Beleuchtung, Informations- und Kommunikation oder Lüftung und Klimatisierung) betrachtet.

Darüber hinaus diskutierten die teilnehmenden Fachleute aus den verschiedenen Wirtschaftsbereichen darüber, wie das Thema Klimaschutz im Unternehmen verankert und im Alltag „gelebt“ werden kann.

Die Dokumentation der Veranstaltung können Sie hier herunterladen.

Wände voller Ideen und eine Menge Motivation in der Luft waren das Ergebnis des Workshops zum klimafreundlichen Alltag am 17. Januar 2017. Über 80 Teilnehmer hatten sich zusammengefunden, um zu diskutieren, was alle Kielerinnen und Kieler zum Klimaschutz beitragen können.

Zu Beginn der Veranstaltung freute sich Bürgermeister Peter Todeskino über die rege Teilnahme und rief dazu auf, beim nächsten Mal Freunde und Bekannte mitzubringen, damit Kiel in den nächsten Jahren nach und nach 240.000 KlimaschützerInnen aufweisen könne. Ein mögliches Rezept für einen klimafreundlichen Lebenswandel stellte die Familie Delaperrière vor. Sie gab Einblicke, wie sie Schritt für Schritt ihren Alltag umgestaltet, mit dem Ziel weniger Müll zu produzieren.

Sechs Thementische halfen dann die Ideen der Workshop-Teilnehmer zu strukturieren: Beratungsangebote für den Klimaschutz zu Hause, Energiespartechnik im Haus, nachhaltiger Konsum, nachhaltige Ernährung, nachhaltige Nachbarschaft und Klimaschutz in der Freizeit. Schnell kamen daran zahlreiche konkrete Ideen und weiterzudenkende Ansätze zusammen: Von der Energiesparberatung als „Tupperparty“, nachbarschaftlichem Werkzeugtausch, dem Freizeitbus mit Platz für Surfbretter und Kinderwagen bis zur nachhaltigen Kieler Woche.

Die Dokumentation des Workshops kann hier heruntergeladen werden.

Aufbauend auf dem Halbtagesworkshop „Nachhaltige Mobilitätsstrategie 2050“ wurde auf dem Ganztagesworkshop zur Mobilität der Zukunft diskutiert.

Welche Maßnahmen sind im Detail und ganz konkret notwendig, um die zuvor im Projekt ins Auge gefassten Veränderungen des Mobilitätssystems tatsächlich herbeizuführen? Fachleute aus den Bereichen Verkehrsplanung, Radverkehr, ÖPNV, Elektromobilität sowie Vertreterinnen und Vertreter von NGOs haben die Projekte und Maßnahmen definiert, die für die Verkehrswende in Kiel entscheidend sind.

Die Schwerpunkte der Betrachtung lagen auf den Bereichen Verzahnung der Verkehrsmittel, Mobilität ohne eigenes Auto, betriebliches Mobilitätsmanagement, Kfz-verkehrsreduzierende Stadtplanung sowie der Elektromobilität.

Die Dokumentation des Workshops kann hier heruntergeladen werden.

Die Kieler Haushalte haben mit ihrem Strom- und Wärmebedarf von allen Sektoren den größten Anteil am Energieverbrauch in der Landeshauptstadt. Der überwiegende Teil dieses Energieverbrauchs ist auf das Heizen der Wohnräume zurückzuführen.

Ziel des Halbtagesworkshops „Wohnungs- und Immobilienwirtschaft“ war es, den Kieler Wohnbestand systematisch im Hinblick auf die Potenziale zur Reduzierung des Fernwärme- und Brennstoffbedarfs zu untersuchen. Fachleute der Kieler Wohnungsbauunternehmen und aus der Immobilienwirtschaft diskutierten, wann und in welchem Umfang der Energiebedarf der Wohngebäude reduziert werden kann und welche Kosten dadurch entstehen.

Die Dokumentation des Workshops kann hier heruntergeladen werden.

Volle Ökostrom-Power für klimafreundliche Mobilität in Kiel. Mit drei neuen öffentlichen Ladestationen für Elektrofahrzeuge bauen die Stadtwerke Kiel ihr Angebot für Elektromobilisten und alle die es werden wollen in der Stadt deutlich aus. Die Landeshauptstadt Kiel unterstützt sie dabei mit Parkplätzen, die jeweils nur von Elektroautos genutzt werden dürfen. Weitere Ladestationen sollen das Angebot an Ladeinfrastruktur in den kommenden Jahren erweitern und so die klimafreundliche Mobilität im Sinne des Masterplan 100% Klimaschutz unterstützen.

Im Ganztagesworkshop „Öffentliche Liegenschaften“ wurde der Einflussbereich von Stadt, Land und Bund in den Fokus der Klimaschutzbetrachtungen gerückt. Mit welcher Strategie kann die öffentliche Hand die Zielsetzungen des „Masterplans 100% Klimaschutz“ bezüglich ihrer eigenen Gebäude bis zum Jahr 2050 erreichen und dabei ein Vorbild sein für die anderen Sektoren und Bereiche der Stadt?

Diese Frage wurde zusammen mit Expertinnen und Experten aus dem Bereich öffentliche Liegenschaften diskutiert, indem die Potenziale zur Reduzierung des Strom- und Wärmeverbrauchs sowie die Möglichkeiten der erneuerbaren Energieerzeugung im Detail betrachtet wurden.

Die Dokumentation zu diesem Workshop finden Sie hier.

Im Halbtagesworkshop „Energie- und CO2-Bilanz“ stimmten sich die Expertinnnen und Experten aus verschiedenen Bereichen ab, wie die neue, bundesweit einheitliche Methodik (BISKO) zur Bilanzierung im kommunalen Klimaschutz konkret für die Landeshauptstadt Kiel Anwendung finden kann.

In einem weiteren Schritt wurde geprüft, welche Daten und Informationen von welchen Akteuren in welchen Zeitabständen erhoben werden können und sollten, um den Fortschritt des kommunalen Klimaschutzes durch die Fortschreibung der Energie- und CO2-Bilanz zukünftig regelmäßig ermitteln zu können.

Die Dokumentation zu diesem Workshop finden Sie hier.

Wie Kiel bis 2050 klimaneutral werden kann, war das Thema am Mittwochabend, 21. September 2016 im Norbert-Gansel Hörsaal der Christian-Albrechts-Universität. Das Projektteam der Stadt stellte in einer Informationsveranstaltung den „Masterplan 100 % Klimaschutz“ vor.

Zur Begrüßung lud Bürgermeister Todeskino die rund 130 Gäste im gut gefüllten Hörsaal und alle Kielerinnen und Kieler ein, sich bis zum Sommer 2017 aktiv in den Planungsprozess einzubringen.

Wetterexperte Dr. Meeno Schrader erläuterte eindringlich, welche Veränderungen bevorstehen und ermutigte, umzudenken.

Die Notwendigkeit zum Handeln unterstrich ebenso Prof. Dr. Olav Hohmeyer, langjähriger und international tätiger Klimaforscher aus Flensburg. Jetzt sei noch Zeit zum Handeln und Gestalten. Hohmeyers Beratungsfirma SCS Hohmeyer begleitet den Planungsprozess.

Projektleiter Martin Beer von SCS Hohmeyer stellte die Prozessschritte vor: Zu Beginn der Arbeiten steht eine Analyse zu Einsparungspotenzialen.

Darauf aufbauend wird es ab Herbst Workshops geben, in denen gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern, Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft Maßnahmen entwickelt werden sollen, die zur Emissionsminderung und Energieeinsparung beitragen.


Klimaneutrales Kiel - Einladung zum Um- und Mitdenken

Die Masterplanmanager Anna Muche und Eyke Bittner machten in einer Gesprächsrunde deutlich, dass sie gespannt und optimistisch in die Planungsphase gehen: Bereits im Vorfeld der Veranstaltung waren Anregungen an sie herangetragen worden und an den Themenwänden im Foyer wurden rege Ideen notiert. Es komme darauf an die vielfältigen Aktivitäten in der Stadt zu bündeln und gemeinsam Ideen zu entwickeln, die akzeptiert und dann auch gelebt würden.

Die Beiträge des Publikums zum Gasmotorenkraftwerk und der Evaluierung des Prozesses machten die Bereitschaft zum Mitwirken und auch zum kritischen Hinterfragen des Prozesses deutlich. Vor und nach der Veranstaltung waren alle Gäste eingeladen ihre Anliegen an Themenwänden zu notieren.

Die Dokumentation der Auftaktveranstaltung können Sie hier herunterladen.

Bis zum Sommer 2017 besteht nun die Chance sich in den Planungsprozess einzubringen.

Am 14. Juli 2016 nahm Bürgermeister Peter Todeskino gemeinsam mit dem Projektteam in Berlin vom Bundesumweltministerium eine Auszeichnung zur Würdigung des Engagements für den Klimaschutz entgegen. Die Urkundenübergabe war zugleich der Startschuss für das Projekt „Masterplan 100% Klimaschutz“.

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks gab den Kommunen mit auf den Weg:
"Die Vorreiter-Kommunen sind für uns starke Partner im Kampf gegen den Klimawandel. Sie stellen unter Beweis, dass eine langfristige Entwicklung zu 100 Prozent Klimaschutz machbar ist. Die Kommunen müssen dafür ihre Bürgerinnen und Bürger und die lokalen Unternehmen einbeziehen und mit ihnen an einem Strang ziehen."

Signet Klimaschutzstadt Kiel.100%
Kontakt

Landeshauptstadt Kiel
Unweltschutzamt
Abteilung Klimaschutz 
Holstenstraße 108 
24103 Kiel

Öffnungszeiten

 
Meike Gäthje
Projektleiterin

0431 901-3786




Anna Muche
Themenbereiche private Haushalte, Unternehmen, öffentliche Einrichtungen

0431 901-3771




Eyke Bittner
Themenbereich Mobilität

0431 901-4568